Artikel aus dem aktuellen Pfarrbrief           Februar   -  März  2012                                                                 Liebe Gemeindeglieder, Es war im Jahr 1914. Ein Mann namens Marcel Duchamp kaufte in einem Pariser Warenhaus eine   Vorrichtung zum Trocknen von Flaschen, signierte sie mit seinem Namen und stellte sie dann in seinem   Atelier fortan als Kunstwerk aus. Er vertrat die Meinung, dass bereits die Auswahl dieses Gegenstandes ein   künstlerisches Werk sei. Dieser Flaschentrockner und andere Gegenstände wie beispielsweise eine   Schneeschaufel oder das Vorderrad eines Fahrrads, die er ebenso zum Kunstwerk erhob, lösten innerhalb   der internationalen Kunstwelt seiner Zeit eine heftige Diskussion aus.   Konnte dieses Ready-made, also ein massenhaft industriell erzeugter Gebrauchsgegenstand – ein in den   Augen der meisten eher wertloses Objekt – einfach zum Kunstwerk erhoben werden? In den Augen seiner   Zeitgenossen hatte er etwas Absurdes getan.   Heute, knapp hundert Jahre später gilt Marcel Duchamp als ein großer Wegbereiter der modernen Kunst.   Seither „ist Kunst nicht das, was man sieht; sie ist in den Lücken“. Der Betrachter muss sie füllen. Die Fragen des Betrachters geben dem Werk erst seinen Sinn. Er ist aufgefordert, seine bisherigen   Definitionen von Kunst zu überdenken und möglicherweise die Sinnlosigkeit der Kunst im bisherigen Sinn   zu erkennen. Die Kunstwelt ist seitdem unabgeschlossen, unübersichtlich geworden. Dies muss man   feststellen, selbst wenn man es beklagen möchte. Mit dem programmatischen Ruf „Kehrt um!“ beginnt Ende Februar wieder die österliche Bußzeit. Im   griechischen Text heißt dieses „Kehrt um!“ wörtlich: „Denkt um, ändert die Richtung eures Sinns!“   Dieser Ruf ist heute der Beruf der Künstlerin und des Künstlers: Werke zu schaffen, die unser Denken   verändern, unser Denken umkehren. Wer sich in der bildenden Kunst umsieht, wird viele Werke finden, die   sich heute nach diesem Aufruf zum Umdenken ausrichten.   Auch die Rufe der Propheten Amos, Hosea, Jesaja und Johannes des Täufers waren zu ihrer Zeit   unerwünscht. Künstlerinnen und Künstler sind Propheten. Sie rufen zur Umkehr, weil sie lebenslänglich ihre   Empfindlichkeit schulen, mehr spüren als andere und lernen, dies auszudrücken, dort wo andere sich eine   dicke Haut oder gar einen Panzer zugelegt haben. Die Kirche braucht diese Empfindsamkeit. Sie muss von   den Kunstschaffenden lernen, auch dort, wo es schmerzt.    Es grüßt Sie, Ihr Kaplan Thomas Pfeifroth  Vom Geschmack der Gemeinde Frau Gullmann sitzt mir in ihrem gemütlichen Seniorenzimmer in den „Sophiengärten“ in Steglitz   gegenüber. Obwohl sie seit einem Jahr nicht mehr in Marienfelde wohnt, ist sie nach 70 jähriger   Gemeindezugehörigkeit noch mit uns verbunden und nimmt über den Pfarrbrief Anteil am Gemeindeleben.   Am 1.6.1923 in Kreuzberg geboren, zog ihre Familie im Januar 1932, drei Tage vor der Einweihung der   Kirche St. Alfons, in die Marienfelder Allee. Schon bei der festlichen Einweihung der Kirche stand für die   Eltern fest: Hier fassen wir Fuß, denn es gab einen Kirchenchor und sogar einen Kinderchor unter der   Leitung von Fräulein König. 30 Jahre sang Frau Gullmann im Chor mit. In dieser Zeit waren es Gruppen   wie der Chor, aber auch schon die 1930 gegründete Kolpingfamilie, die das Gemeindeleben mit allen   Gottesdiensten, Prozessionen und Festen prägten. Anfangs fanden Feste und Theateraufführungen im   „Lindengarten“ oder in der Aula des Klosters Vom Guten Hirten statt, wo Pfarrer Maier die Heilige Messe   vorerst nur für die Schwestern und Zöglinge hielt, und „das Volk“ hinter einem schmiedeeisernen Gitter   teilnahm. In St. Alfons erlebte Frau Gullmann in ihrer Kindheit und Jugend ein blühendes Gemeindeleben, getragen   durch die Patres der Redemptoristen, aber auch durch Familien aus den 1929 bezogenen „Mariengärten“   und den engagierten  Familien aus der  „Stadtrandsiedlung“. Mit der Schwester besuchte sie die   Marienfelder Grundschule, deren Direktor über Jahre der Chorleiter in St. Alfons war.  Durch ihr fleißiges Lernen an einer Mädchenschule in Mariendorf und durch ihre Einbindung in der   Gemeinde hat Frau Gullmann wenig von der Bedrohung durch die Nationalsozialisten wahrgenommen. Ihr   erschien es so,  als wäre das Gemeindeleben während des Nationalsozialismus’ ungestört weitergelaufen.   1938 konnte in St. Alfons die einzige Fronleichnamsprozession Berlins außerhalb des Pfarrgeländes   stattfinden. Frau Gullmann erinnert sich an die festlich geschmückten Altäre, aber auch die Gärten in den   Straßen rundum. Nach dem Tod der Mutter zog Frau Gullmann mit Vater und Schwester nach Alt-Marienfelde. Freilich   besuchte die Familie auch die Messen in der am 1.3.1970 gegründeten Gemeinde Vom Guten Hirten. Doch   die Bindung bestand auch nach der Fusion beider Gemeinden 2005 mehr zu St. Alfons.  Inge Lux     Rückschau auf die Advents- und Weihnachtszeit Beim Neujahrsempfang am 6.1.12 haben wir eine ausführliche Zusammenfassung der ehrenamtlichen   Aktivitäten in unserer Gemeinde erhalten: es war wirklich erstaunlich! Ich möchte  in diesem   Zusammenhang noch einmal an den „Auftakt“ der Adventszeit erinnern, unseren Adventsbasar. Mit großem   Engagement vieler Beteiligter konnten wir die Summe von 8921,44 Euro erwirtschaften; das Geld ist zum   größten Teil wieder für Bosnien bestimmt. Dank an alle.  Die Adventsgottesdienste waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht und es war schön, dass die   Familiengottesdienste kindgerecht gestaltet waren. Die große Anzahl der Friedenstauben, die den Himmel   der Krippe in St. Alfons schmückten, machte deutlich, dass wirklich viele Kinder beteiligt waren. Auch der besonders vorbereitete Adveniat-Gottesdienst in der Kirche Vom Guten Hirten ist ein fester Bestandteil im   Jahreskalender.  Als einen besonderen „Höhepunkt“ konnte man in diesem Jahr den 4. Adventssonntag in St. Alfons   betrachten, denn er fand ohne einen Geistlichen statt. Überrascht, aber nicht hilflos, meisterten wir als   Gemeinschaft die ungewohnte Situation, denn mit unseren relativ frisch ausgebildeten   Gottesdienstbeauftragten hatten wir ja Leute, die wissen, wie ein Wortgottesdienst mit Austeilung der   Eucharistie zu feiern ist. Obwohl die Kirche voll war, konnte das "Brot" so geteilt werden, dass alle "satt" wurden: eine wirklich schöne Erfahrung!  Sabine Hopp  Ehrenamt In beiden Kirchen stehen seit Anfang Januar Pflanzschalen mit sieben „Glücksbambussen“ und einer Blüte.   Sie dienten uns beim Neujahrsempfang,  die Fülle an ehrenamtlichen Tätigkeiten in unserer Gemeinde   darzustellen und zu ehren.   Im gleichen Wasser der Taufe verbunden, verwurzelt in der Kirche, „geerdet und eingepflanzt“ in unserer Gemeinde. Die Blüte steht für die Gruppen Caritas-Helferkreis und Besuchsdienst, die dieses   Jahr für ihren stillen treuen Dienst an den Alten, Einsamen und Kranken geehrt wurden.  Im Auftrag von Herrn Pfarrer Karcz sei an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern gedankt, die in der   Adventszeit liebevoll die Krippen aufgebaut und die Tannenbäume herbeigeschafft, aufgestellt und   geschmückt haben. Unser besonderer Dank geht an Herrn Giese aus der evangelischen Gemeinde, der uns in ökumenischer   Verbundenheit Jahr für Jahr Tannen aus seinem Garten schenkt.         Lux / PGR Wenn Musik zum Gotteslob wird Nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit wird die Fülle an musikalischem Engagement in unserer   Gemeinde offenbar.   Die Sonntagsgottesdienste werden musikalisch mal durch den Kinder- und Jugendchor St. Alfons, den   Kinderchor, durch die Orgel, die QRZ-Band, den Singkreis oder die Flötengruppe bereichert. Wir haben   einen wunderbaren Kirchenchor, der oft mit Solisten und Musikern zusammen unserer Gemeinde viel   Freude schenkt. Das Weihnachtsoratorium am 4. Adventssonntag zeigte wieder einmal, dass es dem Chor   nicht nur um die eigene Präsentation geht, denn wir Zuhörer durften einige Lieder mitsingen.  In Abständen probt ein großes Team in der Aula der St. Hildegard-Schule  und stellt uns dann ein   zauberhaftes Musical vor. Die Flötenkinder, der Kinderchor, die Kinder der St. Hildegardschule und   natürlich auch die Sternsinger besuchen die Seniorenhäuser und -heime und bringen Freude zu den   Menschen. So sind auch das jährliche Musical des Kinder- und -Jugendchores St. Alfons und die   Gestaltung der Krippenfeier Vom Guten Hirten mehr als eine Aufführung. Ja, jeder Gesang der   Gottesdienstbesucher, ob jubelnd, heiser oder schräg ist doch ein gemeinsames Gotteslob.   Danke an alle, die uns dazu ermuntern und begleiten! Aus der Sicht einer jugendlichen Sternsingerin  Zur Vorbereitung der Sternsingeraktion 2012 trafen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene uns am 27.   Dezember im Gemeindezentrum. Wir übten mit Rafaela Bartsch Lieder der diesjährigen Sternsingeraktion   ein. Dann teilten wir die Gruppen für die Hausbesuche ein, aßen einen kleinen Snack, den die   Erwachsenen für uns vorbereitet hatten, und machten uns auf den Weg zur St. Hedwigs-Kathedrale. Dort   trafen wir uns mit vielen anderen Sternsingern aus verschiedenen Gemeinden zum großen   Aussendungsgottesdienst, der unter dem Thema stand:                               Klopft an Türen, pocht auf Rechte!                      Anschließend sandte der Bischof uns Sternsinger aus.  Am 6. Januar fand ein Schulgottesdienst um 10 Uhr in der Kirche Vom Guten Hirten statt. Die katholischen   Kinder hatten schulfrei, deshalb trafen wir uns in der Gemeinde. Wir zogen uns unsere ,,königliche"   Kleidung an und zogen mit den Ministranten in die Kirche ein. Der Pfarrer segnete unsere Kreide, unsere   Geldbüchsen und uns Sternsinger. Nach diesem Gottesdienst besuchten wir wie in den letzten Jahren die   Kindergärten unserer Pfarrei. Die Kinder dort waren schon alle aufgeregt und freuten sich, uns zu sehen. In   der vergangenen Woche wurde den Kindern schon von der Ankunft der Sternsinger erzählt. Wir sangen   unsere Lieder und sagten unsere Texte auf. Später segneten wir die Kindergärten noch mit Weihrauch und   schrieben an die Türpfosten den Segensspruch 20 * C+M+B * 12. Übersetzt heißt das "Christus   mansionem benedicat" und nicht wie die meisten denken "Casper, Melchior und Balthasar".  Am 7. und 8. Januar fanden die Hausbesuche statt. Die Familien hatten sich schon auf uns vorbereitet und   empfingen uns herzlich. Wir erzählten ihnen, dass wir in diesem Jahr für die Kinder in Nicaragua in   Mittelamerika sammeln und segneten ihre Häuser und Wohnungen.  Ich möchte mich bei allen Familien herzlich für die Spenden bedanken. Dieses Jahr sind 2.638,- €   zusammen gekommen. Dafür kann man schon einiges in Nicaragua bewegen.  Sara Emmerich Straßen in Marienfelde Weskammstraße  Die vierte "Bischofsstraße" in Marienfelde ist benannt nach Franz Johannes Wilhelm Weskamm, geboren   als Sohn eines Eisenbahnbeamten am 13 Mai 1891 in Helsen/Waldeck. Nachdem er in Brilon sein Abitur   gemacht hatte, studierte er in Paderborn und wurde dort 1914 zum Priester geweiht. Nach fünfjähriger   Kaplanszeit, in der er sich besonders um die Seelsorge unter den Kriegsgefangenen des 1. Weltkrieges   kümmerte, wurde er 1919 Domvikar in Paderborn.1932 übernahm er eine Pfarrstelle in St. Norbert,   Merseburg. Er war in dieser Gemeinde sehr beliebt und einige Merseburger "Urgesteine" (nun höheren   Alters) sollen auch heute noch mit leuchtenden Augen von ihm erzählen. 1943 wurde er als Pfarrer mit dem   Titel "Probst" nach St. Sebastian in Magdeburg berufen, wo er 1949 von Papst Pius XII. zum zweiten   Weihbischof im Erzbistum Paderborn mit Sitz in Magdeburg ernannt wurde.  Seine Amtszeit als Bischof von Berlin begann am 31. Juli 1951 mit seiner Inthronisierung in der Kirche St.   Sebastian in Wedding (St. Hedwig war ja noch kriegszerstört und St. Sebastian damals die größte nutzbare   Kirche nahe dem Zentrum von Berlin). Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für die Gründung   von Ausbildungsstätten für katholische Theologen in unserem Diaspora-Bistum ein. Und wie es sich für   einen katholischen Bischof im evangelisch geprägten Berlin gehört, war er auch für die Ökumene sehr   engagiert, so dass die evangelisch-theologische Fakultät der Uni Halle-Wittenberg ihm 1955 sogar die   Ehrendoktorwürde verlieh.  Geschichtlich gesehen spielte er jedoch (vermutlich aufgrund seiner kurzen Amtszeit) keine besondere   Rolle, sein Vorgänger Preysing und sein Nachfolger Döpfner sind einfach bekannter geworden.  Nachdem er am 21. August 1956 verstorben war, habe ich persönlich eine wohl ungewöhnliche Erinnerung   an Bischof Weskamm. Der Tag seiner Beisetzung, der 27. August war ein trüber Tag mit etwas Nieselregen. Ich stand mit einigen Nachbarskindern in der Liesenstraße in Wedding, wo der Sarg des   verstorbenen Bischofs vorbeikommen sollte. Während der Wartezeit sagte eines der Mädchen, das schon   zur Erstkommunion gegangen war, dass sie eine Unterschrift des Bischofs hätte - nämlich in ihrem   Gesangbuch. Und tatsächlich, gleich auf den ersten Seiten war die Unterschrift "Wilhelm - Bischof von   Berlin". Diese Entdeckung war für mich, der ich gerade lesen gelernt hatte, so faszinierend, dass ich mich   an den eigentlichen Leichenzug nicht mehr erinnern kann. Nur so viel, dass wir an den beiden großen   Marmorengeln am Eingang des Domfriedhofes vorbeikamen, die später dort 28 Jahre im Todesstreifen der   Berliner Mauer dem Unrecht trotzten. 1968 wurde er in die aus dem Bombentrichter gestaltete Unterkirche   der wiederaufgebauten St.-Hedwigs-Kathedrale umgebettet.   Haben Sie noch ihr Gesangbuch von der Erstkommunion? Welcher Bischof hat da das Geleitwort unterzeichnet? Norbert Nakielski MISEREOR-Fastenaktion 2012 in der Gemeinde Das  Hungertuch„Was ihr dem Geringsten tut...“ in St. Alfons Das eindrucksvolle Hungertuch des Künstlers Sokey A. Edorh aus Togo zeigt das Leben der Menschen in   den Elendsvierteln der Megastädte der südlichen Welt. Es zeugt vom Kampf um Wasser, Nahrung, Bildung   und Wohnraum.  MISEREOR ist an der Seite der Armen und gibt ihnen Mut zur Eigeninitiative.  Der neue MISEREOR - Kreuzweg lädt uns ein, den Kreuzweg der Kinder der südlichen Welt mitzugehen.   Der Kinder, die auf der Straße leben, die hart arbeiten müssen anstatt zu spielen und in die Schule zu   gehen, die von Anfang an keine Zukunftschance haben. Wie beim Kreuzweg Jesu wendet sich die Welt von   ihnen ab. – Beim Kreuzweg „stellen wir uns an ihre Seite“.  5. März (Montag) 17 Uhr MISEREOR-Kreuzweg Kirche Vom Guten Hirten  Für weitere Kreuzwegandachten können Sie sich in die Listen eintragen.  4. Modellbahnausstellung Am letzten Februar-Wochenende findet die 4. Modellbahnausstellung   der JuFa (Kreis Junge Familien St. Alfons) im Gemeindezentrum St. Alfons statt. Unterstützt werden wir   erneut vom Modelleisenbahnclub Von der Auferstehung Christi aus St. Benedikt, den christlichen   Modellbahn-teams e.V.,Bereich Berlin und der Modellbahngruppe der ev. Gemeinde Kleinmachnow.   Wieder werden mehrere Modellbahnanlagen verschiedener Ausdehnung und Spurweite gezeigt. Und es   gibt das spezielle Angebot für alle Besucher: Bringen Sie Ihre eigenen Schienenfahrzeuge mit und fahren   Sie auf unseren Gleisen. Die Anlage ist geeignet für H0 Gleichstrom und   Wechselstrom sowie H0e. Wer digital fahren will, bringt einfach (s)eine   Zentrale mit:  Am 25. Februar (Samstag) 10 bis 20 Uhr und   26. Februar (Sonntag) 10:30 bis 16:30 Uhr  Kleiderkammer in St. Alfons Öffnungszeiten:1. und 3. Donnerstag von 10 – 12 Uhr und 16 – 18 Uhr Wir nehmen wieder gut erhaltene Kleidung und Wäsche an, besonders bitten wir um Kinderbekleidung.   Außerdem ist auch unser Haushaltskeller wieder geöffnet. Der Erlös geht an die Bosnienhilfe.  Ulla Marienfeld  Kinderkirche– Wir suchen Verstärkung Einmal monatlich feiern die Kleinen unserer Gemeinde im Pfarrsaal Vom Guten Hirten einen eigenen   Gottesdienst. Derzeit treffen sich  ca. 15 – 20 Kinder und ihre Eltern, in der Regel am 2. Sonntag im Monat.   Die genauen Termine hängen in den Kirchen aus.  Für die Gestaltung dieser Kinderkirche gibt es eine kleine Gruppe mit ca. 3 - 4 Personen. Das ist   entschieden zu wenig. Gesucht werden Erwachsene und Jugendliche, die Freude daran haben,   unseren Kleinsten Gott, Jesus, Gemeinde, Schöpfung und, und, und näher zu bringen.   Wer Näheres wissen will und sich interessiert, meldet sich bitte bei mir unter abombis@web.de oder unter   01520-985 45 52.  Für das Kinderkirchenteam  Angelika Bombis Neues aus dem St. Marien-Krankenhaus Neuer Seelsorger im St. Marien-Krankenhaus ist Pater Maximilian SDS als Nachfolger von Pater Vincens   SDS, der in den wohlverdienten (Un-) Ruhestand gegangen ist. Mit zum Team der katholischen   Krankenhausseelsorge gehört Frau Ursula Ziegenhagen.  In der Krankenhauskapelle ist jeden Mittwoch um 15 Uhr Heilige Messe.  Freiwilligendienste Das Erzbistum Berlin stellt kirchliche Träger von Freiwilligen internationalen Diensten, Weltwärts -   Angeboten und Missionare auf Zeit Programme vor.   Interessierte können sich entsprechendes Informationsmaterial im Pfarrbüro  abholen. Konzilsbesuch Hirten und Herde – kleine Lehre von der Optik  Die Sehkraft des Kölner Kardinals Frings verschlechterte sich kontinuierlich. Die Schriftstellerin Luise Rinser   sah dieses Manko als Chance – es „macht ihn hellhörig nach innen und außen“. Blickkontakt wie auch die   Bereitschaft, aufeinander zu hören, waren zwischen Bischöfen und dem Papst offenbar blockiert und durch die   Kurie verbaut. Es bestand Klärungsbedarf hinsichtlich des Verhältnisses des Bischofs von Rom zum Bischofskollegium,   desjenigen der Bischöfe untereinander wie auch der Vollmachten, mit denen sie ihr Amt ausüben konnten. Unmittelbar   vor der Schlussabstimmung der zweiten Sitzungsperiode, erließ Paul VI. das Motu proprio „Pastorale munus“. Das   Dokument, offenbar in Eile entstanden, stellte erste Früchte der Vorstöße aus dem Bischofskollegium so eindeutig dar,   dass Beratungen über das Bischofsdokument nicht mehr hinter die vierzig darin gewährten Vollmachten zurückkonnten.   Sie ermöglichten rein praktisch bis zum Beschluss des Dokuments durch die Dezentralisation eine Vereinfachung der   Amtsausübung. Das Dokument erklärte die Bischöfe nach dem Vorbild der Körperschaft der Apostel unter dem Haupt   des Bischofs von Rom zum Kollegium untereinander verbunden (Art. 4 und 6). Die umstrittene Frage, ob es zusätzlich   zum Gesamtkollegium einen Bischofsrat geben sollte, regelte Art. 5 mit der Institution einer Bischofssynode als Rat aus ausgewählten Bischöfen aus allen Gegenden der Welt. Das gemeinsame apostolische Bemühen von Laien und Hirten   sollte in Zukunft durch die Anerkennung nationaler Bischofskonferenzen gefördert werden (Art. 37). Zum Hirtenamt gehört   die Pflicht, zu den Menschen zu gehen (Art. 13). Der Bischof ist aus den Menschen genommen und für sie bestellt (Art. 15),   die Förderung vielfältiger Formen des Apostolates (Art. 17) gehört zu seinen Aufgaben. Damit gehörte es zur Optik des   Konzils, auch das Laienapostolat anders zu füllen, denn es nur als „verlängerten Arm der Hierarchie“ zu verstehen. Das   Dokument „Apostolicam actuositatem“ bezeichnete das gewachsene Selbstvertrauen der Laien als Werk des Heiligen   Geistes. Es definierte das Apostolat als „jede Tätigkeit des mystischen Leibes“ Jesu Christi, die auf die Hinordnung der   Welt auf Christus als ihr Ziel gerichtet sei (Art. 2). Wichtigste Bereiche des Laienapostolats wie Familie und soziale Milieus nennt Art. 9, die Möglichkeit, das Apostolat einzeln oder in einer Gemeinschaft zu verwirklichen, beschreibt einer der   kürzesten Artikel des gesamten Konzils (15); doch betonte das Dokument: „Das von jedem Einzelnen zu übende   Apostolat … kann durch nichts ersetzt werden“ (Art. 16). Die so beschriebene Stellung der Laien sollte in das Kirchenrecht   (CIC von 1983) einfließen.  aus Image  Vom Guten Hirten Berlin - Marienfelde Vorgestellt – Wir, der Kinder- und Jugendchor St. Alfons sind eine Gruppe von ca. 40 Kindern und Jugendlichen,  übrigens Mädchen und Jungen, im Alter von 7 – 20 Jahren. Einmal in der Woche treffen wir uns,  um gemeinsam durch die Musik unseren Glauben zu spüren und zu erleben. In der  Chorgemeinschaft üben wir nicht nur das Singen, wir feiern auch unsere Geburtstage und genießen einfach das Zusammensein. Natürlich steht das religiöse Liedgut im Vordergrund, wir gestalten  damit einmal im Monat in der Kirche St. Alfons den Familiengottesdienst, auch fröhliche Spaßlieder  und Gospels finden bei uns ein großes Echo. Einmal im Jahr verbringen wir ein Chorwochenende  außerhalb Berlins. Mit viel Spiel und Spaß üben wir dort das jährliche Weihnachtsmusical ein. Diese  Zeit genießen wir besonders, denn dort haben wir auch Zeit zum Reden und zum Austausch und  wer muss, bekommt noch Hilfe beim Lernen …  Nach dem Rundfunkgottesdienst im März haben wir wieder viel Zuspruch durch die Gemeinde  erhalten und wollten diese Freude auch anderen weiterschenken. So kam es zu unserem  Benefizkonzert für die Kinder in Afrika im September, dessen Erlös über 850,- Euro erbrachte.  Allen, die uns zur Seite stehen und gespendet haben, danken wir an dieser Stelle von ganzem  Herzen. Jede Stimme ist wichtig, das ist unser Motto und so freuen wir uns wieder ganz besonders  auf die Weihnachtszeit.  Wer Lust hat bei uns mitzusingen, kann jederzeit zu uns kommen und dabei sein im  Gemeindezentrum St. Alfons:  freitags  16.30 Uhr – 17.30 Uhr  für alle bis 13 Jahre               17.00 Uhr – 18.15 Uhr  für alle ab 13 Jahre Rafaela Bartsch und Annemarie Sarhan